Das PROJEKT
Worum geht es?
Mit dem Übergang Europas zu einer nachhaltigeren Wirtschaft, die auf digitalen, grünen und inklusiven Prinzipien beruht, stehen Hafenstädte vor tiefgreifenden Veränderungen:
- Die Modernisierung und Digitalisierung der maritimen Industrie
- Die Umgestaltung von Hafengebieten für Tourismus, Kulturerbe, Kreativwirtschaft und grüne Technologien
- Der Rückgang traditioneller Arbeitsplätze in Häfen
- Die neuen Chancen in der blauen Wirtschaft
- Die Transformation ehemaliger Industrieareale zu lebendigen, nachhaltigen Stadtvierteln, die soziale Teilhabe und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit fördern
All dies sind komplexe Herausforderungen, denen sich Hafenstädte stellen und die sie bewältigen müssen.
PortAbility ist ein von der EU finanziertes Vorhaben, das genau dabei unterstützt. Das Projekt betrachtet berufliche Aus- und Weiterbildung als entscheidenden Motor für nachhaltiges Wachstum und soziale Integration. Durch die gezielte Anpassung an die Bedürfnisse der hafenbezogenen Branchen sollen lokale Arbeitskräfte mit den Kompetenzen ausgestattet werden, die für die Arbeitsplätze von morgen notwendig sind.
HAUPTZIELE
PortAbility verfolgt das Ziel, innovative Strategien und Methoden zur wirtschaftlichen Diversifizierung und Transformation von Hafenstädten im Sinne eines gerechten Übergangs zu entwickeln.
Innerhalb der vierjährigen Projektlaufzeit wird PortAbility:
- Zentren für berufliche Exzellenz aufbauen
- Arbeitsmarktprognosen verbessern
- Kompetenzen für den gerechten Wandel definieren
- Weiterbildungs- und Umschulungswege entwickeln
- Soziale Inklusion und Innovation fördern
Durch diese Maßnahmen sollen folgende Akteure direkt profitieren und eingebunden werden:
Anbieter beruflicher Bildung
Unternehmen
Soziale Organisationen
Politische Entscheidungsträger
WER IST BETEILIGT PortAbility plant die Einrichtung eines CoVE, das alle relevanten Akteure der Hafenökosysteme einbindet. Ziel ist es, soziale Inklusion zu fördern und die Projektergebnisse mit den realen Herausforderungen in Hafenstädten zu verknüpfen. Die Zivilgesellschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: lokale Gemeinschaften, NGOs, Bürgerinitiativen, Vereine und Endnutzer werden als aktive Mitwirkende und Träger sozialer Innovation betrachtet.
Wirtschaft und Industrie:
Unternehmen aus Produktion, Finanzen, Kreativwirtschaft, Sozial- und Primärsektor, Unternehmensnetzwerke und Cluster
Behörden:
Regionalentwicklungsagenturen, Hafenverwaltungen, öffentliche Ämter sowie politische Entscheidungsträger auf regionaler, nationaler und EU-Ebene
Bildung und Forschung:
Universitäten, Berufsbildungsanbieter, Forschungs-, Wissenschafts- und Technologieorganisationen, Studierende und Lernende usw.
Zivilgesell
schaft:
Nichtregierungsorganisationen und Bürgerinitiativen, Verbraucherverbände und die interessierte Öffentlichkeit